Versand über eigenen Server/Webspace

Für den Versand über einen eigenen Server oder Webspace muss der Webserver PHP4/5/7 unterstützen. Ebenfalls muss es dem Server möglich sein E-Mails zu versenden bzw. SMTP-Verbindungen zu externen Servern herzustellen.
Sie können diese Versandart nutzen, um eine größere Anzahl E-Mails schneller zu versenden und Probleme mit etwaige Antiviren-Programmen vorzubeugen. Die schnellere Übertragung der E-Mails beruht auf der Komprimierung der Daten, da durch die Komprimierung weniger Daten ins Internet übertragen werden müssen.

 

Übertragung der notwendigen Scripte

 


Sollten Sie die Variante der Übertragung über das FTP-Protokoll gewählt haben.

Wählen Sie den Verbindungstyp FTP/FTPS/SFTP, passen Sie den Port nur an, falls dies vom Webspace-Provider so gefordert wird. Tragen Sie FTP-Server, FTP-Benutzername und FTP-Passwort ein. Die Option "Passive Übertragung" sollte bei (A)DSL immer gewählt werden oder wenn Probleme beim Upload der Scripte auftreten.

Geben Sie das FTP-Upload-Verzeichnis ein oder klicken Sie neben dem Eingabefeld auf die Schaltfläche um eine Verbindung zum Server herzustellen und ein Verzeichnis zu wählen bzw. zu erstellen und anschließend zu wählen.

Zum Schluss geben Sie den HTTP-Aufruf inkl. Verzeichnis ein, so dass SuperMailer nur noch den Namen des Scripts für den Aufruf per HTTP anfügen muss. Der HTTP-Aufruf muss mit dem FTP-Aufruf korrespondieren.

 

Erweiterte SFTP-Einstellungen

Die erweiterten SFTP-Einstellungen sollten nur angepasst werden, falls der Webspace-Provider dies erfordert, z.B. um eine Authentifizierung mit privaten Schlüssel anstatt mit einem Passwort zu ermöglichen.

 

 

Klicken Sie auf "Weiter", um die Daten zum SMTP-Server einzugeben.


Wenn Sie die Variante zur Übertragung der Scripte mit dem Upload-Script entschieden haben.
Siehe auch
Konfiguration des Upload-Scripts

Geben Sie den HTTP-Aufruf inkl. Namen des Upload-Scripts ein.

Zum Schluss geben Sie den HTTP-Aufruf inkl. Verzeichnis ein, so dass SuperMailer nur noch den Namen des Scripts für den Aufruf per HTTP anfügen muss. Der HTTP-Aufruf muss mit dem definierten Verzeichnis im Upload-Script korrespondieren.

Klicken Sie auf "Weiter".


Wählen Sie die gewünschte Versandart. Bei Verwendung der PHP mail()-Funktion ist zu beachten, dass PHP 4.3 oder neuer auf dem Webspace installiert sein muss, ansonsten werden E-Mails per BCC nicht korrekt versendet.

Nur bei der Versandvariante "einen SMTP-Server nutzen":

Geben Sie den Postausgangsserver (SMTP) an. Soll der Server selbst die E-Mails versenden, dann geben Sie localhost an. Möchten Sie einen anderen externen Server nutzen, dann geben Sie den Namen oder IP-Adresse des Servers an.

Geben Sie den Port an, dies sollte immer der Port 25 sein. Das Script unterstützt keine SSL verschlüsselten Verbindungen.

Die Angabe Timeout gibt die Zeit bis zum Abbrechen des Versands einer E-Mail an, die Angabe sollte bei 30 Sekunden belassen werden.

Die Authentifizierung beim SMTP-Server kann notwendig sein sollten Sie einen externen SMTP-Server nutzen. Aktivieren Sie diese Einstellung und geben Sie Benutzernamen und Kennwort korrekt ein. Bei Verwendung des Servers localhost ist dies meistens unnötig.

Wählen Sie die maximale Anzahl E-Mails oder die maximale Anzahl KBytes der E-Mails, die auf einmal an das Script übertragen und durch das Script versendet werden sollen. Achten Sie bei der Angabe auf das Script-Ausführungslimit. Ein normaler Wert ist maximal 10 E-Mails oder 1024 KBytes.

Aktivieren Sie die Einstellung "Bilder und Anhänge einmalig auf den Server übertragen (schnellerer Versand, nicht für personalisierte Anhänge)" um einmalig die eingebetteten Bilder und etwaige Dateianhänge auf den Server übertragen zu lassen. Durch die einmalige Übertragung muss SuperMailer nur noch den E-Mail-Text selbst übertragen, damit entfällt der ständige Upload der Anhänge und der Versand wird enorm beschleunigt.
Diese Option kann nicht für personalisierte Anhänge verwendet werden. Ist unter Menü Extras - Optionen Registerkarte Erweitert die Einstellung "Bilder und Anhänge einmalig auf den Server übertragen (schnellerer Versand, nicht für personalisierte Anhänge)" deaktiviert, dann wird diese Option ebenfalls ignoriert.

Klicken Sie auf "Weiter" um erweiterte Einstellungen für den E-Mail-Versand festzulegen.


Veränderung dieser Einstellungen sind meistens nicht notwendig.

Die Angabe SMTP Helo-Name (für Begrüßung des anderen Servers) sollte leer gelassen werden damit der Name des Servers selbst verwendet wird. Ein erdachter Name könnte zur Nicht-Zustellung der E-Mail führen.

Die E-Mail-Adresse zur Authentifizierung oder für Bounce-E-Mails muss nur eingegeben werden, falls der Server die Absender-Adresse der E-Mail nicht akzeptiert oder die Bounce-E-Mails an eine andere E-Mail-Adresse gesendet werden sollen.

 

Wählen Sie die gewünschte Komprimierungsvariante, je nach dem welche vom Webserver unterstützt wird.

Der Komprimierungsfaktor sollte auf höchster Stufe belassen werden um das Uploadpaket so klein wie nur möglich zu halten. Bei Verwendung der Option "Bilder und Anhänge einmalig auf den Server übertragen (schnellerer Versand, nicht für personalisierte Anhänge)" kann die Komprimierung entfallen, da sich dies nicht lohnt.

Verwenden Sie keine Komprimierung falls der Server die bzip2- und ZLib-Komprimierung nicht unterstützt. Auf einigen Servern funktioniert die bzip2-Komprimierung nicht korrekt, testen Sie daher aus, ob große E-Mails korrekt versenden werden.

 

Option "E-Mails eine digitale Signatur hinzufügen"

Aktivieren Sie diese Einstellung, um E-Mails eine digitale Signatur hinzufügen zu lassen. Klicken Sie auf den Link "digitale Signatur", um die S/MIME-Einstellungen zu ändern:
Signierte Nachrichten als reine Klartext-E-Mails versenden Aktivieren Sie diese Einstellung, um die E-Mails als Klartext-E-Mails versenden zu lassen, damit können diese in allen E-Mail-Programmen, auch ohne S/MIME-Unterstützung, dargestellt werden.

Hinweis:
Die Verwendung dieser Option führt zur Verlangsamung des E-Mail-Versands, ebenfalls werden größere E-Mails erzeugt.

Installiertes S/MIME-Zertifikat von Windows anhand der Absender-E-Mail-Adresse übernehmen Dies ist die empfohlene Einstellung.

Im Windows, Systemsteuerung - Internetoptionen sollte das digitale Zertifikat für die jeweilige Absender-E-Mail-Adresse importiert werden, es steht damit im ganzen Windows-System für alle Anwendungen zur Verfügung.

 

Folgendes Zertifikat verwenden Geben Sie alternativ den Ordner und Dateinamen der PFX-Datei, sowie das private Passwort an, damit SuperMailer immer dieses Zertifikat verwendet.

Hinweis:
Bei Verwendung dieser Option wird nicht geprüft, ob das Zertifikat zur Absender-E-Mail-Adresse passt. Sollte das Zertifikat nicht zur Absender-E-Mail-Adresse passen, wird die E-Mail im Ziel-E-Mail-Programm als "gefälscht" angesehen

 

 

Option "E-Mails eine DomainKey-Signatur hinzufügen"

Diese Option ermöglicht es eine DomainKey-Signatur zu jeder E-Mail hinzufügen zu lassen. Klicken Sie auf "DomainKey-Signatur hinzufügen" um DomainKey Selektor und den privaten Schlüssel einzugeben. Informationen zu diesem Daten erhalten Sie von Ihrem Administrator oder Serveranbieter.

DomainKeys bei Wikipedia

 

 

Klicken Sie anschließend auf "Weiter" und "Fertig stellen" um die Daten zu übernehmen.

 

Probieren Sie mit einer Test-E-Mail den korrekten E-Mail-Versand und die Zustellung der E-Mail unbedingt aus.

 

 

Scriptausführungslimit

Auf den meisten Server ist die Ausführung von Scripts limitiert. Dies bedeutet ein Script darf nur eine gewisse Zeit ausgeführt werden und wird danach beendet. Zu erkennen ist dies an der Fehlermeldung "Maximum execution time exceeded", die SuperMailer ausgeben wird sobald das Script beendet wurden ist. Das Script selbst kann die Laufzeit verlängern wenn der sogenannte PHP safe_mode nicht aktiviert ist. Um zu prüfen ob der safe_mode aktiviert ist und wie lang die Ausführungszeit eines Scripts ist können Sie ein kleines PHP-Script erstellen, gehen Sie dabei so vor:

Öffnen Sie den Editor (nicht WordPad!) den Sie im Windows Zubehör finden.

Kopieren Sie die folgenden Scriptzeilen in den Editor. Achten Sie darauf, dass in der ersten Zeile <?php stehen muss.

<?php
echo phpinfo();
?>

Speichern Sie die Datei unter dem Namen phpinfo.php, nicht als phpinfo.php.txt (!).

Übertragen Sie das Script phpinfo.php in das Hauptverzeichnis Ihrer Webpräsenz.

Rufen Sie über den Browser das Script mit http://www.<ihredomain>.<tld>/phpinfo.php auf.

Auf der angezeigten Informationsseite suchen Sie nach "safe_mode", die Angabe on bzw. off gibt an ob der safe_mode aktiv ist oder nicht.
Suchen Sie nach "max_execution_time" um die maximale Ausführungszeit zu finden, diese ist meistens auf 30 Sekunden voreingestellt.
Sie können nach "BZip2 Support" suchen um festzustellen ob BZip2 Unterstützung verfügbar (Enabled) ist. Suchen Sie nach "ZLib Support" um festzustellen ob die ZLib Unterstützung verfügbar (Enabled) ist.